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Dichtheitsprüfung Warum sollte ich meine Leitung auf Dichtheit prüfen?

  1. Dem Klärwerk und somit der Umwelt zur Liebe.
  2. Undichtigkeiten am Rohr, welche nahe an der Hauswand liegen können und für feuchte Wände sorgen.
  3. Für die unterirdische Infrastruktur.
  4. Beim Verkauf eines Hauses wird in Zukunft der neue Käufer darauf achten, dass das Haus schon geprüft wurde.

Laut der europäischen Wasserrahmenrichtlinie ist Wasser keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das geschützt, verteidigt und entsprechend behandelt werden muss. Für Hausbesitzer in Deutschland ist das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) ausschlaggebend. Laut WHG unterliegt jeder Betreiber einer Abwasserleitung den Vorschriften des Bundes und den jeweiligen Landeswassergesetzen (LWG): Schon 1928 wurden die Abwasserleitungen auf Dichtheit geprüft.


Was ist Abwasser:
Laut § 54 WHG ist Abwasser das durch häuslichen, gewerblichen, landwirtschaftlichen oder sonstigen Gebrauch in seiner Eigenschaften veränderte Wasser.

Warum muss ich meine Leitungen prüfen?
Im WHG § 60 steht die Abwasseranlagen so zu betreiben, zu errichten, und zu unterhalten sind, dass die Anforderungen an die Abwasserbeseitigungen eingehalten werden. Abwasseranlagen dürfen nur nach den allgemeinen anerkannten Regeln der Technik errichtet, betrieben und unterhalten werden.

Ein Beispiel dafür:

Die Drainagen, die vor ca. 30 bis 40 Jahren an die Schmutzwasserleitung angeschlossen werden durften, sind heutzutage nicht mehr zulässig.
Das Drainagewasser muss durch bauliche Maßnahmen in den Regenwasserkanal oder in ein Gewässer eingeleitet werden.

Bei diesem Beispiel geht es nicht darum das dies Drainagewasser verunreinigt ist, sondern dass es bei starkem Regen zu einer großen Menge von Wasser kommt, welches das Klärwerk belastet.

Warum sollte mein Regenwasser Schlecht für das Klärwerk sein?
Jedes Klärwerk berechnet ihre Abwassermenge nach dem Einwohnergleichwert (EWG). In der Bundesrepublik Deutschland entspricht der EGW  200L/D. Wenn jetzt das Regenwasser nicht in das Regenwasersiel fließt, sondern ins Schmutzwassersiel, kommt bei starkem Regen die bis zu 10 fache Menge im Klärwerk an. Diese Wassermenge kann nicht mehr vom Klärwerk verarbeitet (gereinigt) werden und fließt nun, nur grob mechanisch gereinigt in einen Vorfluter (ein Vorfluter ist ein Rückhaltebecken, Fluss oder ein See). Um dieses zu verhindern, müssen die Drainageleitungen und Regenleitungen ans Regenwassersiel angeschlossen werden.

Warum dürfen die Landwirte ihre Gülle auf das Feld streuen und ich muss meine Rohre auf Dichtheit prüfen?
Diese Frage hören wir oft von verärgerten Kunden. Dieser allgemeine Irrtum, dass das Abwasser das Grundwasser verseucht ist in allermunde. Neuste Studien haben bewiesen, dass das Abwasser bei leichten Undichtigkeiten > 1L/d nach ca. 70cm von den biologischen Organismen neutralisiert wird. In den meisten Fällen dichtet ein Bakterienteppich die undichte Stelle teils ab.

Beeinträchtigung der unterirdischen Infrastruktur:
Eine der Hauptgründe für die Dichtheitsprüfung ist die Beeinträchtigung der unterirdischen Infrastruktur. Bei großen Undichtigkeiten wird das Erdreich um die undichte Stelle von dem ausdringenden Wasser abtransportiert und so entsteht ein Hohlraum. Bei kleineren Undichtigkeiten sacken ein paar Steine ab. Bei großen Undichtigkeiten verschwindet auch mal ein ganzer Linienbus.

Dichtheitsprüfung als Vorteil beim Hausverkauf:
Da bei größeren Schäden auch mal eine teure Sanierung anliegt, wird in Zukunft beim Hausverkauf vom Käufer auch drauf geachtet werden, ob die Leitungen schon geprüft worden sind.